Der richtige Laufschuh

image222Momentan bin ich auf der Suche nach neuen Laufschuhen und besonders nach meinem Ermüdungsbruch im Mittelfußknochen lege ich viel Wert auf gute Qualität und optimalen Sitz. Doch worauf sollte man beim Kauf von Laufschuh achten? Nehm ich lieber einen leichten, einen stabilisierenden oder einen neutralen Schuh? Und was sind Überpronation, Pronation und Supination? Ich will euch heute ein paar Tipps für den Schuhkauf mit auf den Weg geben und diese Begriffe klären.

Allgemein solltet ihr beim Schuhkauf darauf achten, dass die Laufschuhe vor den Zehen noch 1-2 Finger Luft zur Schuhspitze lassen (der Fuß wird beim Laufen länger!) und in der Fußmitte nicht zu breit und luftig sind – das kann böse Blasen geben! Am besten geht ihr nachmittags oder abends die Schuhe kaufen, da sich die Füße über den Tag vergrößern. Oftmals benötigt man die Laufschuhe deshalb auch in einer Nummer größer als die normale Schuhgröße. Für Frauen gibt es Damenschuhe, die an die weibliche Anatomie des Fußes angepasst sind.

Es gibt verschiedene Läufertypen, die man grob in Vorfußläufer und Rückfuß- oder auch Fersenläufer einteilen kann. Die meisten Personen gehören zu den Fersenläufern, d.h. man setzt den Fuß zuerst mit der Ferse auf und rollt ihn nach vorne hin ab. Beim Vorfußläufer hingegen wird zuerst der Ballen aufgesetzt und der Fuß nach hinten abgerollt. Sprinter laufen grundsätzlich auf dem Vorfuß, aber auch manche Dauerläufer nutzen diese Lauftechnik, die etwas anspruchsvoller für die Muskulatur ist. Für den Schuhkauf ist es wichtig, dass ihr wisst, ob ihr zur Gruppe der Fersen- oder Vorfußläufer gehört. Hier gibt es für jeden Typ die richtigen Laufschuhe.

Bei einem Kauf solltet ihr euch zudem in einem Fachgeschäft einer Laufanalyse unterziehen oder zumindest eure alten Laufschuhe mitbringen – denn daran können die Fachleute den Abrieb erkennen. Hier kommen wir zu den Begriffen der Überpronation, Pronation und Supination.
Eine Überpronation liegt vor, wenn der Fuß beim Aufsetzen nach innen abknickt und ihr somit die Innenseite eures Fußes mehr belastet. Das kann man auch an der Schuhsohle des alten Schuhs erkennen, wenn dort der Abrieb größer ist als an der restlichen Sohle. Es gibt spezielle Schuhe, die der Stabilität des Inneren Fußes dienen und die Überpronation ausgleichen.
Eine Pronation ist die natürliche Abfangbewegung des Fußes, die auch eine leichte Einwärtsdrehung beinhaltet. Allerdings ist die Pronation völlig normal und daher sollten diese Läufer einen neutralen Schuh bevorzugen.
Die Supination liegt vor, wenn die Pronation zu wenig ausgeprägt ist, d.h. der Fuß bei der Abfangbewegung leicht nach außen rollt. Hier ist die Schuhsohle von den alten Schuhen am äußeren Rand mehr abgerieben als an der restlichen Fläche. Läufer mit einer Supination sollten auf keinen Fall auf einen Schuh zurückgreifen, die an der Innenseite des Fußes gestützt sind (für eine Überpronation).

Außer euren Laufstil zu analysieren, ist es zudem wichtig eure Laufgewohnheiten bei einem Schuhkauf zu berücksichtigen. Lauft ihr nur im Wald? Oder auch auf der Straße? Bevorzugt ihr lieber das Laufband? Wieviele Kilometer pro Woche lauft ihr und was für Trainingsziele habt ihr? Das solltet ihr dem Fachverkäufer unbedingt mitteilen, denn ein Traillaufschuh eignet sich nicht für Läufer, die auf dem Laufband oder der Straße laufen. Ein extrem leichter Schuh hingegen ist für Läufer mit Fußfehlstellungen nicht passend.
Solltet ihr sowohl auf der Straße, als auch mal auf Wald- oder Feldwegen laufen, ist ein neutraler Schuh die beste Wahl. Auch für ein Laufband ist bei normaler Fußstellung ein neutraler Schuh geeignet.
Auf Stabilitätschuhe sollte bei einer Überpronation zurückgegriffen werden oder auch bei alten Muskelverletzungen, die sich ab und an immer noch bemerkbar machen können. Doch die neutralen Schuhe bieten je nach Exemplar hervorragende Dämpfungssysteme, die da meist schon ausreichen.

Ich habe momentan beim Schuhkauf leider das Problem, dass mir einfach das Design der aktuellen Sportschukollektionen nicht gefallen. Müssen meine Füße denn in krassem Pink, Türkis oder Gelb nach Aufmerksamkeit schreien? Was ist mit den guten alten schlichten weißen Sportschuhen mit farbigen Akzenten passiert? Die müssen wohl leider in der letzten kleinen Kammer ein einsames Leben frusten…

 

Beerische Fakten: Heidelbeeren

Die Heidelbeere – klein, blau, rund. Doch was kann sie noch außer angenehm süß zu schmecken?

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Saison hat die Heidelbeere (auch Blaubeere genannt) von Ende Juni bis September. Also greift schnell noch zu, denn diese kleine Beere ist super gesund.
Sie enthält Anthocyane, die der Beere ihre blaue Farbe geben. Diese sogenannten Anthocyane können im Körper freie Radikale abfangen und sie neutralisieren. Somit können sie die Haut vor vorzeitiger Alterung schützen und Falten vorbeugen. Zudem spendet die Heidelbeere viel Vitamin C und E. Das Vitamin C produziert Kollagen (vermindert Falten) und ist für den Aufbau und die Unterstützung des Bindegewebes zuständig. Außerdem stärkt es wie Vitamin E das Immunsystem – also perfekt für den Start in den nassen Herbst!
Getrocknete Heidelbeeren können sogar durch die enthaltenen Gerbstoffe gegen Durchfall und Schleimhautentzündungen helfen.

Frische Blaubeeren sollte man möglichst schnell verzehren. Im Kühlschrank können sie bis zu einer Woche gelagert werden. Aber Achtung: die kleinen blauen Beeren sind druckempfindlich und können matschig werden.
Vor dem Verzehr solltet ihr die Heidelbeeren gut waschen. Sie wachsen nah am Boden und könnten daher mit Fuchsbandwurmeiern behaftet sein. Aber keine Angst: beim Waschen lösen sie sich ;).

Die Heidelbeere ist nicht nur gesund, da sie Anthocyane, Vitamine und Gerbstoffe enthält, sondern ist dabei auch noch kalorienarm. 100 g enthalten gerade mal etwa 40 kcal. Sie machen sich hervorragend mit einem Spritzer Agavensirup in Joghurt oder Quark, da sie so angenehm süß schmecken. Eine genaue Nährstofftabelle findet ihr unter diesem Link.

 

Quellen:
http://eatsmarter.de/ernaehrung/gesunde-lebensmittel/heidelbeeren-gesund
http://www.apotheken-umschau.de/Heidelbeere
http://fddb.info/db/de/lebensmittel/naturprodukt_heidelbeeren_frisch/

Himbeer-Melonen-Smoothie mit einem Hauch von Limette

Ich wollte mir heute den Sommer zurückholen und mich daher für sommerliche Früchte in meinem Smoothie entschieden!
Der Himbeer-Melonen-Smoothie ist eine wahre Vitaminbombe und schmeckt herrlich frisch. Da die Wassermelone zum großen Teil aus Wasser besteht, braucht man auch nichts weiter als die Früchte für den Smoothie. Und liebe Frauen, nicht zu vergessen: die Wassermelone gilt als Fatburner ;)
Ich habe mich erneut an einem Rezept von Sara Lewis‘ „Die Saft-Bar“ orientiert. Ich habe allerdings das Crushed-Ice weggelassen, da ich die Konsistenz des Smoothies ohne das Eis ideal fand.

Ein Glas Smoothie à 250 ml hat gerade mal etwa 100 kcal. Da darf jeder genüsslich schlürfen!

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Das braucht ihr für 750 ml:

650 g Wassermelone (Gewicht ohne Schale)
125 g Himbeeren
1/2 Limette

Und so geht’s ganz fix:

Schneidet die Melone in Stücke (ggf. vorher die Schale entfernen) und entkernt sie. Entfernt die Schale der Limette, so dass nur das Fruchtfleisch übrig bleibt. Nun mixt die Melone mit der Limette in einem Mixer oder mit dem Pürierstab glatt und gebt zum Ende die Himbeeren dazu. Diese noch schnell untermixen, bis ihr einen flüssigen und leicht schaumigen Smoothie habt. Am besten direkt in ein Glas oder Gefäß geben und schmecken lassen. Auf dass der Sommer wiederkehrt!

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Zucchini-Basilikum-Süppchen

imageIhr kennt das bestimmt, wenn ihr vor kurzer Zeit bei Mama oder Oma im Garten gewesen seid: ein Rieeeesenkorb voll Gemüse und Obst im Gepäck. Wir haben von unseren Nachbarn eine Monster-3kg-Zucchini geschenkt bekommen, die nun natürlich verwertet werden wollte. Daher habe ich aus einem Teil der Monsterzucchini ein leckeres Zucchini-Basilikum-Süppchen gemacht. Ich habe mich an diesem Eatsmarter-Rezept orientiert, es dann aber noch sehr abgewandelt.

Das braucht ihr für die Suppe:

1 kg Zucchini
1 mittelgroße Kartoffel
1 große Schalotte
3-4 Knoblauchzehen
1 Bund Frühlingszwiebeln
5 Stiele Basilikum
2 EL Basilikumöl (Rapsöl tut’s auch, wenn ihr kein Basilikumöl habt)
1,3l Gemüsebrühe
100ml fettarme Milch
Pfeffer

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Und so einfach geht’s:

Wascht die Zucchini und raspelt sie auf einer groben Kastenreibe. Schält und schneidet die Frühlingszwiebeln, Schalotte, Knoblauch und Kartoffel. Nun erhitzt das Öl in einem großen Topf und dünstet alles etwa 3 Minuten unter Rühren an. Gießt das Gemüse danach mit der Brühe auf und lasst es ca. 5-8 Minuten bei niedriger Hitze köcheln. Währenddessen die Basilikumblätter abzupfen und klein schneiden. Die Suppe vom Herd nehmen und mit einem Stabmixer cremig pürieren. Dabei das Basilikum untermixen und die Milch unterrühren. Mit Pfeffer und ggf. nochmal etwas Basilikumöl abschmecken. Fertig!image4

Projekt No.2: Tagestour Brannenburg – Rosenheim 35,4 km

Servus! Heute stand unsere letzte Tagesetappe an. Da das Wetter leider undurchschaubar und sehr schnell wechselnd ist, haben wir uns für eine mittlere Strecke mit 35 km entschieden. Ziel war Rosenheims Innenstadt und ein riesengroßes Stück Kuchen.

Gestartet sind wir in Brannenburg, das etwa 17,7 km von Rosenheim entfernt liegt. Wir sind immer dem Inntal-Radweg gefolgt, der in mehrere Richtungen verläuft und super ausgeschildert ist. Daher war es heute eine echt angenehme Tour, da wir so gut wie nie nach dem Weg schauen mussten.
Auf dem Hinweg hatten wir sogar keinen Regen und konnten die 17,7 km in 48 Minuten zurücklegen – eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 22 km/h. Leider hat Runtastic die einstündige Kaffeepause mit in die Aktivität eingerechnet (keine Ahnung warum), so dass die Zeit und Geschwindigkeit in der Tabelle nicht stimmt.

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In Rosenheim haben wir uns dann erstmal Kaffee und Kuchen gegönnt. Bei mir gab es als fettarme Variante (da ohne Sahne) eine leckere und riesengroße Himbeerschnitte im Café Bergmeister. Sehr zu empfehlen!

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Dann ging es im Nieselregen auf dem Inntal-Radweg 17,7 km zurück zu unserer Unterkunft in Brannenburg. Die paar Tropfen haben aber nicht wirklich gestört und somit hatten wir einen schönen Abschluss unserer Radtour in Bayern!

Insgesamt sind wir 199 km und 10:42 Stunden Fahrrad gefahren – 36 km und 1,5 Stunden davon Indoor wegen dem Unwetter am Mittwoch. Das macht bei mir insgesamt etwa 3400 abgestrampelte Kilokalorien und jede Menge Erholung! Nicht zu vergessen: immer das tolle Alpenpanorama im Blick.

Eine Radtour in Bayern, vor allem im Landkreis Rosenheim, ist sehr zu empfehlen! Pfiatdi!

Projekt No.2: Tagestour Brannenburg – Prien 36,39 km

Grüß Gott! Nachdem Herr W. und ich unsere gestrige Tagesstrecke nach Kufstein (Rundweg ca. 50 km) nach 14 km wegen des stark anhaltenden Regens abbrechen mussten, machten wir uns heute auf den geplanten Weg zum Chiemsee. Gestartet sind wir in unserer Unterkunft in Brannenburg mit dem idyllischen Ziel Prien am Chiemsee – eine Strecke von 36 km.

Durch immer wiederkehrenden Regen und abschnittsweiser Fahrt auf einer befahrenen engen Landstraße war die Tour durchwachsen, aber trotzdem gut. Es ging über Feldwege, die kurvige Landstraße und durch verregnete Waldabschnitte. Die Steigung war schon etwas anspruchsvoller und hat mich zwischenzeitlich gefordert, was ja der Sinn der Bayerntour ist :). Als wir unser Ziel erreichten, war ich daher trotz Regen zufrieden mit der Tagesetappe.

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Gegen Nachmittag ließ sich dann auch endlich die Sonne blicken, die wir mit einer Schiffsfahrt zu der Herreninsel nutzten. Dieser Ausflug ist nur zu empfehlen! Die Überfahrt dauert gerade mal 15 Minuten und kostet für Hin-und Rückfahrt nur 7,40€ pro Person. Der Ausblick ist bombastisch und die Insel mit dem Schloß wunderschön!

Als Unterkunft haben wir uns im Vorfeld schon das „Hotel Neuer am See“ reserviert (Um diese Jahreszeit ist eine Hotelreservierung am Chiemsee dringend zu empfehlen!). Es ist sehr schön und liegt direkt am See. Der Service an der Rezeption und der Hotelchef sind absolut zuvorkommend.
Das hoteleigene Restaurant hat Herrn W. und mich jedoch ein wenig enttäuscht. Das Brot aus der hauseigenen Bäckerei schmeckte schon etwas altbacken und das Essen hätte liebevoller präsentiert und der Restaurantservice freundlicher sein können. Das Fleisch war jedoch top! Vielleicht hatten wir durch die generell höher angesetzten Preise am Chiemsee aber auch eine zu große Erwartungshaltung. Das Frühstücksbuffet soll lecker sein. Wir freuen uns darauf! Update: Das Frühstücksbuffet ist klasse!

Alles in allem war der Tag sehr schön und wir haben auf unseren Bikes wieder viel bayrische Landschaft gesehen. In hoffnungsfroher Erwartung auf einen regenfreien Tag bis morgen! Da ist eine lange Tour um den See geplant. Servus!

Projekt No.2: Tagestour „Radeln rund um Rosenheim“ 76,65 km

Servus! Heute ging es endlich los zur ersten Tagesetappe unserer Radtour in Bayern. In drei Worten: wunderschön, lecker und toll!

Für den ersten Tag haben Herr W. und ich uns bewusst für eine relativ flache, dafür aber längere Strecke entschieden. Grund war zum Einen, dass es die nächsten Tage leider regnen soll und wir heute den ganzen Tag mit strahlendem Sonnenschein bei 31 Grad gebührend nutzen wollten. Zum Anderen musste erst einmal die Belastbarkeit meines Fußes ausgetestet werden (der Ermüdungsbruch…). Fuß hat super durchgehalten, die nächsten Tage können kommen!

Unsere Tagestour verlief auf dem Radweg „Radeln rund um Rosenheim“. Wir haben die mittlere Strecke mit 54 km gewählt und als Startpunkt die Innbrücke in Neubeuern festgelegt. Da unsere Unterkunft noch ca. 10 km von diesem Startpunkt entfernt liegt, haben wir heute insgesamt eine Strecke von 76,65 km zurückgelegt – ein kleiner gewollter Umweg inklusive.

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Ich sag euch: zu 200% empfehlenswert. Der Radweg ist hervorragend ausgeschildert, ist super abwechslungsreich und führt durch eine tolle Landschaft mit Panorama. Es geht über Stock und Stein, durch Wald und auf asphaltiertem Radweg durch Wiesen, Hügel hoch und runter und durch Rosenheim am Inn entlang. Und immer mit Alpen-Panorama. Nicht ohne Grund hat das bayrische Wirtschaftsministerium diesen Radweg 2012 ausgezeichnet. Man kann zwischen Strecken von 32,5 km (leicht)-83,7 km (schwer) wählen.

Nachdem Herr W. und ich 35 km die Landschaft und das Radfahren genossen haben, hatten wir Hunger! Aber wir wollten unbedingt in ein bayrisches Wirtshaus mit Biergarten und tollem Ausblick. In Schechen sind wir fündig geworden und hier kommt mein Geheimtipp: Das Hotel Gasthaus Mesnerwirt am Marienberg. So unfassbar lecker, preiswert und eine geniale Aussicht gepaart mit freundlichem, familiengeführten Service! Wenn ihr mal in der Ecke seid: geht hin! Bei uns gab es Schweinsbraten mit Semmelknödel und Kartoffelsalat – und dazu natürlich ein gekühltes Radler für die Radler ;).

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Als wir gesättigt und glücklich aufbrachen, lagen noch etwa 40 km vor uns. Nach etwa 25 km erreichten wir Rosenheim und machten einen kleinen Abstecher in die Innenstadt, um am Ludwigsplatz einen Erdbeereisbecher zu verschlingen! Ich sag nur: Omnomnom…

Nach insgesamt 76,65 km und 4:22 Stunden reiner Fahrtzeit kamen wir müde, aber äußerst zufrieden wieder in unserer Unterkunft an. Inklusive Pausen waren Herr W. und ich etwa 6,5 Stunden unterwegs. Mit leicht brennenden Oberschenkeln verabschiede ich mich damit bis morgen zu der nächsten Berichterstattung. Pfiatdi!image