Apple-Brownies

Wie schon im Apfelrezept No.1 „Hausgemachtes Apfelmus à la mama“ versprochen, habe ich heute das zweite Rezept mit Apfel in meiner Erzählkiste – leckere fettarme Apple-Brownies! Sie kommen ganz ohne Butter und wenig Mehl aus – hier könnt ihr also beruhigt zuschlagen! Außerdem findet in diesem Rezept das hausgemachte Apfelmus Verwendung! Ihr könnt aber natürlich auch gekauftes ungezuckertes Apfelmus für die Brownies nehmen.
Ich habe mich an diesem Rezept von eatsmarter.de orientiert, die Zutatenmenge jedoch an eine runde 28cm-Springform angepasst und 1-2 Zutaten variiert.

2

Das braucht ihr für die Brownies (28cm-Springform):
3 Eier
150 g Mehl
260 g Apfelmus
1 gestrichenen TL Backpulver
110 g Zucker
1 TL Vanillezucker (ich habe wieder mein selbstgemachtes verwendet)
1 Prise Salz
1,5 El Kakaopulver (30 g)

1

So geht’s:
Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz zu Eischnee steif schlagen, dabei den Zucker und Vanillezucker nach und nach einrieseln lassen. Das Apfelmus mit einem Holzlöffel unter das Eigelb mengen und das Mehl, Backpulver und den Kakao unterrühren, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Anschließend vorsichtig den Eischnee unterheben. Den Boden einer 28cm-Springform mit Backpapier auslegen und den Rand der Form leicht einfetten. Die Browniemasse in die Springform füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei ca. 175 Grad etwa 20-25 Minuten backen. (Nach 20 Minuten Backzeit mit einem Zahnstocher in die Mitte des Kuchens stechen: Kommt er sauber wieder heraus, sind die Brownies fertig. Ansonsten noch ein paar Minuten weiterbacken.) Nach dem Backen 5 Minuten abkühlen lassen und dann den Rand der Springform entfernen. Wenn der Kuchen vollständig abgekühlt ist, einfach in Stücke schneiden und fertig sind die figurfreundlichen Brownies. Guten Appetit!

3

Advertisements

Hausgemachtes Apfelmus à la mama

Wie schon angedeutet, habe ich noch mehr Apfelgeschichten in meiner Erzählkiste. Zu den bereits erzählten Food Facts zum Apfel gibt es nun noch zwei Rezepte mit der leckeren Frucht. Heute serviere ich euch hausgemachtes Apfelmus nach dem Rezept meiner Mama – das weltbeste Apfelmus überhaupt! Das zweite Rezept folgt in den nächsten Tagen – lasst euch überraschen!

Das Apfelmus ist so simpel, dabei lecker und liefert die gesunden Nährstoffe des Apfels. Das Schälen der Äpfel ist zwar etwas lästig, kann man sich aber durch die Verwendung von Bio-Äpfeln auch sparen! Dann ist allerdings auch die Verarbeitung durch die Passiermühle etwas mühseliger. Ich habe mich fürs Schälen entschieden, da ich keine Bio-Äpfel zur Hand hatte. Meine Mama nutzt immer ihre garteneigenen Äpfel und spart sich das Schälen. Ich habe zudem das Rezept noch mit meinem hausgemachten Vanillezucker ergänzt. Letzten Winter habe ich einfach Zucker in eine Tupperdose gefüllt und eine aufgeschnittene Vanilleschote hineingelegt. Das hat jetzt ein Jahr lang gezogen und schmeckt nun herrlich aromatisch!

1

Das braucht ihr für 1 l Apfelmus:
2 kg Äpfel
6 EL Wasser
Zimt
1-2 TL Vanillezucker oder einen Spritzer Agavensirup (à la mama)
Bei Verwendung von Agavensirup: noch 1 Vanilleschote

Und so einfach geht’s:
Schält die Äpfel gegebenenfalls, viertelt sie und entfernt das Kerngehäuse. Gebt die Apfelspalten mit dem Wasser, etwas Vanillezucker und Zimt nach Geschmack in einen großen Kochtopf und kocht sie etwa 15 Minuten weich. Dann presst die Äpfel durch eine Passiermühle/ Flotte Lotte oder durch ein feines Sieb und kocht das Mus noch einmal auf. Nach Geschmack noch einmal mit Zimt und dem Vanillezucker (oder dem Agavensirup und der Vanille) abschmecken. Nun ist es wichtig, dass ihr das gerade aufgekochte Apfelmus direkt in Marmeladengläser füllt (bis zum Rand), sie verschließt und 5 Minuten auf den Kopf stellt. Anschließend wieder umdrehen und abkühlen lassen. Somit ist das Mus lange haltbar. Das Apfelmus macht sich hervorragend zu Pfannkuchen, Rösti oder auch in meinem zweiten Rezept. Seid gespannt ;)
Guten Appetit!

2 3

Apfelgeschichten

3„An apple a day keeps the doctor away“! Dieses englische Sprichwort hat dem Apfel einen gesunden Ruf verpasst – zu Recht! (Und nein: Ich meine nicht den iPhone-Hersteller!) Auf deutsch bedeutet es in etwa „Ein Apfel am Tag – und du brauchst keinen Arzt!“. Doch was kann die Powerfrucht alles?

Es ist Herbst und somit fallen in Mama’s Garten die Äpfel vom Baum – das bedeutet leckere, selbstgemachte Apfelgerichte ohne Ende! Und das bis in den Winter hinein, denn bei kühler Lagerung (beispielsweise im Gemüsefach des Kühlschranks) hält sich der Apfel problemlos mehrere Woche und ist immer noch schön knackig und saftig! Doch nicht vergessen: Vor dem Verzehr gut waschen, wenn es sich nicht um Bioware handelt!

Die Deutschen sind die Apfelesser No.1 weltweit – durchschnittlich etwa 33 kg Äpfel isst jeder deutsche Bürger jährlich in allerlei Form. Meine persönlichen Favoriten der Verzehrvariationen sind ja kleingeschnittener Apfel im Müsli, Apfelkuchen, Apfelrotkohl an Weihnachten und Mama’s leckeres Apfelmus (dazu demnächst mehr!). Mir zerläuft schon das Wasser im Mund – und es darf hier jeder sogar ohne schlechtes Gewissen zugreifen, denn diese runde Frucht ist sehr gesund!

Bis zu 60% unseres täglichen Vitamin C-Bedarfs werden allein durch einen Apfel gedeckt, der dabei auch noch kalorienarm daherkommt. Mit nur etwa 50 kcal pro 100g ist er eine super Snackalternative zu einem Schokoriegel – und kann dabei auch so wunderbar süß schmecken! Der Apfel ist zudem noch reich an Balaststoffen, was für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl sorgt, und senkt über einen längeren Zeitraum den Cholesterinspiegel. Mit der Schale frisch gerieben ist die runde Frucht durch das enthaltene Pektin ein bewährtes Hausmittel gegen Durchfall und als Brei eine beliebte Kindernahrung. Die Apfelsäure kann zudem noch gegen Rheuma oder Gicht helfen, der Fruchtzucker hält dazu den Blutzuckerspiegel konstant und das Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Die Fruchtsäure fungiert als „Zahnbürste der Natur“ und die enthaltenen Carotinoide können anscheinend das Krebsrisiko mindern.

Als sündige Verführung im Paradies verschrien, hat der Apfel den Namen „Malus“ erhalten, was soviel wie Übel oder Unheil bedeutet. Heutzutage ist jedoch klar: eine sündig gesunde Verführung!image

Quellen:
http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/obst/apfelhttp://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/apfel
http://www.chefkoch.de/magazin/artikel/884,0/Chefkoch/Apfel-Alles-ueber-das-knackige-Kernobst.html

 

Workout: Starker Rumpf

Ein starker Rumpf ist für eine gute Körperhaltung essentiell. Deswegen habe ich heute ein neues Workout für euch, das sowohl Bauch als auch den unteren Rücken (und nebenbei auch noch den Po) trainiert. Es ist wieder ein Training, das jeder zuhause oder in der freien Natur machen kann.

Das Workout besteht aus 6 Übungen à 3 Sätzen. Alles was ihr dafür braucht ist 1 Yoga-oder Isomatte (im Notfall tut’s auch ein großes Handtuch). Haltet euch wie immer bitte möglichst an die Reihenfolge und die Satzangaben. Da hier nur mit eigenem Körpergewicht gearbeitet wird, sind hohe Wiederholungszahlen wichtig um ein effektives Training zu absolvieren. Die angegeben Wiederholungen sind Richtwerte (die möglichst erreicht werden sollten). Es ist aber wichtig, immer die eigenen körperlichen Möglichkeiten dabei zu beachten!

Übung 1: Arm-Bein-Heben in Bauchlage
Zielmuskeln: Unterer Rücken, Gesäßmuskel, Beinbeuger, kompletter Kapuzenmuskel, hintere Schultermuskulatur
3 Sätze à 25 Wiederholungen
Ausführung: Lege dich mit dem Bauch auf die Matte und stelle die Füße auf den Fußspitzen locker auf. Strecke die Arme nach vorne und halte den Kopf mit Blickrichtung auf die Matte. Nun hebe den rechten Arm und das linke Bein. Kurz in der Luft halten und wieder senken. Nun den anderen Arm und rechtes Bein heben. Immer abwechseln und insgesamt 25 Mal wiederholen. Danach eine Pause von 1 Minute einhalten und noch 2 Sätze absolvieren.

DSC02595_n DSC02595_nn

Übung 2: Beinrückheben
Zielmuskeln: Unterer Rücken, Gesäßmuskel, Beinbeuger
3 Sätze à 20-25 Wiederholungen
Ausführung:
Lege dich wieder mit dem Bauch auf die Matte und lege den Kopf auf die angewinkelten Arme ab. Die Füße ausstrecken und die Beine anschließend anheben. (Sollte diese Bewegung mit gestreckten Beinen zu anspruchsvoll sein, kannst du die Beine auch anwinkeln.) Die Beine wieder senken und heben, dabei jedoch nie vollständig auf dem Boden ablegen. Die Bewegung insgesamt 20-25 Mal wiederholen, bevor vor dem nächsten Satz eine einminütige Pause eingehalten wird.

DSC02612_n DSC02613_n DSC02615_n

Übung 3: Beckenlift
Zielmuskeln: Unterer Rücken, Gesäßmuskel, Beinbeuger
3 Sätze à 20 Wiederholungen pro Seite
Ausführung:
Mit dem Rücken auf die Matte legen, die Arme nach unten ausstrecken und die Füße aufstellen, so dass die Beine etwa 45 Grad angewinkelt sind. Das linke Bein heben und mit dem Fuß auf das rechte Knie legen. Nun Gewicht auf die Arme verlagern und die Hüfte heben, bis der Körper eine gerade Linie ergibt. Wenn du es etwas anspruchsvoller möchtest, kannst du das linke Bein auch ausstrecken. Anschließend wieder senken ohne die Hüfte auf der Matte abzulegen und die Bewegung etwa 20 Mal pro Seite wiederholen. Nach 1 Minute Pause 2 weitere Sätze absolvieren.

DSC02600_n DSC02601_n DSC02602_n

Übung 4: Unterarmseitstütz
Zielmuskeln: Seitliche Bauchmuskulatur, Gesäßmuskulatur, Abduktoren
3 Sätze à 30-60 Sekunden
Ausführung:
Lege dich auf die Seite und stütze dich auf dem Unterarm ab. Winkel die Füße an und strecke die Beine. Nun das Gewicht auf den Arm stützen, die Rumpfmuskulatur anspannen und die Hüfte heben, so dass der Körper eine gerade Linie ergibt. 30-60 Sekunden in der Luft halten, bevor du die Hüfte wieder auf der Matte ablegst und nun die andere Seite trainierst. Pausiere danach 1 Minute und wiederhole den Ablauf anschließend 2-mal pro Seite.

DSC02594_n

 

 

 

 

 

 

Übung 5: Klappmesser
Zielmuskeln: Komplette Bauchmuskulatur, Hüftbeugemuskulatur
3 Sätze à 25 Wiederholungen
Ausführung: Mit gestreckten Armen und Beinen auf den Rücken legen. Nun hebe den oberen Rücken und die Beine an, bis die Arme in der Luft eine Parallele zu den Beinen bilden. Langsam wieder in die Ausgangsposition bewegen und den Bewegungsablauf etwa 25 Mal wiederholen, bevor nach 1 Minute Satzpause der nächste Satz beginnt.

DSC02610_n DSC02611_n

Übung 6: Käfercrunch
Zielmuskeln: Komplette Bauchmuskulatur, Hüftbeugemuskulatur
3 Sätze à 30 Wiederholungen
Ausführung:
Lege dich mit dem Rücken auf die Matte und winkel die Beine in der Luft 90 Grad an. Berühre mit den Fingern die Schläfen, so dass die Arme im Ellbogen angewinkelt sind. Der untere Rücken bleibt fest auf der Matte liegen, während du den Schultergürtel leicht anhebst. Nun strecke ein Bein in der Luft aus, während du das andere Bein zur Brust ziehst. Gleichzeitig führst du den gegenüberliegenden Ellbogen zum Knie des gebeugten Beines. Dann streckst du das Bein wieder aus, während du den gleichen Bewegungsablauf nun mit der anderen Körperseite machst. Wechsel die Bewegungen der beiden Körperhälften fließend ab, bis du insgesamt 30 Wiederholungen geschafft hast. Dann halte 1 Minute Pause ein, bevor du die nächsten 2 Sätze absolvierst.

DSC02606_n DSC02609_n

 

Figurfreundliche Kirsch-Walnuss-Muffins

Passend zu den kürzlich erzählten Walnussfakten gibt es heute ein leckeres Rezept. Ich schließe mich heute mal Liv von Thank you for eating. an, die in ihrem Gastbeitrag ein leichtes Dessert präsentierte. Von mir gibt’s nun figurfreundliche Kirsch-Walnuss-Muffins…da darf jeder zulangen!

image

Und das braucht ihr für 12 Stück:

300 g Vanille-Joghurt (ich habe den Bio-Kirsch-Vanille-Joghurt vom Aldi genommen – perfekte Mischung!)
2 Eier
150 g Weizenmehl
150 g Vollkornmehl
150 g Rohrzucker
3 TL Backpulver
100 g Tiefkühl-Sauerkirschen
50 g Walnusskerne

Und so schnell geht’s:

Verrührt mit den Quirlen eines Handmixers die Eier, den Zucker und Joghurt. Anschließend das Mehl und Backpulver unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Die Walnusskerne grob hacken und mit den tiefgekühlten Sauerkirschen (nicht auftauen!) unter den Teig geben. Den Teig in eine gefettete 12er-Muffinbackform geben und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad etwa 25 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und dann mit kleinen Papierförmchen verschönern. Und dann das Allerwichtigste: Richtig schmecken lassen und das mit gutem Gewissen!

image2

Die richtige Laufbekleidung im Herbst

Wir hören es immer wieder: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung! Das gilt auch fürs Laufen. Mit ein paar Tipps und Tricks zur richtigen Laufbekleidung könnt ihr den herbstlichen, nasskalten Temperaturen auch auf eurer Laufstrecke trotzen!

Zunächst ist es wichtig, es mit der warmen Kleidung nicht zu übertreiben. Beim Laufen kommt der Körper ins Schwitzen, so dass man keine Angst vorm Frieren haben muss. Es sollte jedoch grundsätzlich bei kälteren Temperaturen darauf geachtet werden, dass die Kleidung aus Funktionsstoff besteht und der Schweiß somit durch die Kleidung nach außen transportiert werden kann. Denn wie man schon von Omi weiß: Schweiß in Kombination mit Kälte kann zu Erkältungen führen. Deshalb sollte man fürs Laufen Funktionskleidung wählen, die möglichst eng am Körper liegend ist. So wird der Kälte weniger Möglichkeit geboten, durch die Kleidung einzudringen und Kältebrücken unter ihr zu bilden.

imageBei der Wahl der Laufhose könnt ihr bei Temperaturen von 10-15 Grad noch beruhigt zu einer 3/4-Hose oder einer Knie Tight greifen. Erst ab morgendlichen Temperaturen von 5-10 Grad sollte man zum Laufen lange, enganliegende Funktionshosen bevorzugen. So wird die Gefahr einer Muskel- oder Sehnenverletzung reduziert. Bei feuchtnassem Wetter ist es zudem ratsam Funktions-Unterwäsche zu tragen, denn diese hilft vorm Auskühlen. Besonders für Blasenentzündungsgeplagte Frauen ist das eine sinnvolle Wahl!

Zum Laufen in den herbstlichen Temperaturen benötigt ihr auch keinen dicken Pulli, der normalerweise erst im Winter seinen Zweck erfüllt. Ein langärmeliges Laufshirt, das hochgeschlossen und eng ist, reicht in Kombination mit einer Laufweste völlig aus. Solltet ihr keine Laufweste besitzen, könnt ihr auch eine Funktionslaufjacke anziehen und darunter einfach noch ein normales, dünnes Laufshirt. So kommt ihr nicht zu sehr ins Schwitzen und riskiert trotzdem keine Erkältung. Bei Regen ist eine Laufjacke ratsam, die zugleich wasserabweisend ist, aber auch den Schweiß nach außen transportieren kann.

Eine dünne Mütze und dünne Laufhandschuhe benötigt man im Herbst eigentlich noch nicht. Sollten die Morgentemperaturen jedoch deutlich Richtung 5-10 Grad fallen, kann man Mütze und Handschuhe jedoch tragen. Verzichtet aber lieber auf die dicke Pudelmütze, da sich darunter der Schweiß auf der Kopfhaut nur so sammelt und ihr euch erkälten könntet.

Fazit: Nicht zu warm anziehen, sondern im Zwiebelprinzip auf gute Funktionskleidung setzen! Bei Temperaturen von 5-10 Grad auf eine lange Hose und gegebenenfalls Mütze und Handschuhe zurückgreifen und Funktionsunterwäsche tragen! Mit der richtigen Kleidung müsst ihr euer Lauftraining im Herbst also nicht unterbrechen! Viel Erfolg!

 

Foto: C. Nörthen

 

Nussfakten: Die herbstliche Walnuss

Walnuss2Es ist September und der Herbst steht vor der Tür. Die ersten Blätter fallen so langsam und färben sich rötlich, Bäume verlieren ihre Früchte und die Temperaturen werden frischer. Doch das tolle daran: In Deutschland ist Nusszeit! Daher erzähle ich euch heute etwas über die Walnuss, bevor es dann Ende der Woche endlich wieder eine Sportstory gibt.

Die Walnuss ist wirklich vielseitig: Ob in Eis, Müsli, als Snack oder einfach Dekoration gibt sie viel her und liefert dabei auch noch gesunde Inhaltsstoffe!
Sie enthält einen hohen Anteil an einfachen und ungesättigten Fettsäuren, den sogenannten Omega-3-Fettsäuren, die für den Körper unentbehrlich sind. Durch den Fettanteil von etwa 60% ist die Walnuss nicht gerade kalorienarm, aber man genießt sie ja auch in Maßen. Außerdem weist sie viel Vitamin A und E auf und enthält das vor allem für Sportler wichtige Kalium, Magnesium und Eisen. Für die Immunabwehr tut die Walnuss mit ihrem Zinkgehalt auch noch einiges und wirkt sich dabei positiv auf den Cholesterinspiegel aus, was das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung senken kann. In der Walnuss steckt zudem 15% Eiweiß und ist somit auch für Vegetarier eine gute Ergänzung zu Hülsenfrüchten und Getreide als Eiweißlieferant. Aber Achtung: Die Walnuss enthält die Eiweißsubstanz Serotonin, die bei sehr empfindlichen Menschen zu Migräne führen kann!

In Deutschland hat die Walnuss von September bis Mitte Oktober Erntezeit, während sie in Kalifornien von August-Januar Saison hat. Ungeschält kann man sie im Supermarkt das ganze Jahr über käuflich erwerben, hier sind dann jedoch haltbarmachende Zusatzstoffe hinzugefügt worden.
Am besten lagert man die Walnuss dunkel und kühl, so dass sie bis zu mehreren Monaten haltbar ist. Sie macht sich jedoch auch luftig auf einer Schale oder in Netzsäckchen gut und sieht dabei auch noch so schön dekorativ aus.

image

Fazit: Eine Nuss, die im Herbst viel Gesundheit mit sich bringt, jedoch auch viel Fett enthält. Dieses Fett ist aber sehr gesund und darf ohne schlechtes Gewissen genossen werden. Lieber zu einer Handvoll Walnüssen als zu einer Tüte Chips greifen, das macht sich dann auch nicht auf der Waage bemerkbar!

 

Quellen:
http://www.apotheken-umschau.de/Walnuss
http://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/walnuesse
http://walnuss.info/Gesund.shtml