Zu welcher Tageszeit trainiere ich am besten?

Wer sich im Training verbessern und optimale Effekte erzielen möchte, sollte den Zeitpunkt seines Trainings bewusst wählen und dabei seinen persönlichen Biorhythmus nicht außer Acht lassen!
Generell gilt, dass der Körper nach dem Aufstehen eher im Fettverbrennungsmodus ist und daher die Fettpölsterchen beim Morgenlauf besser schmelzen können. Der Muskelaufbau und das Ausdauertraining hingegen funktionieren am besten, wenn sich der Körper auf Hochtouren befindet und der Tag schon einige Stunden alt ist.

In einem „normalen“ Biorhythmus ist es daher ideal, sein Muskeltraining auf den frühen Abend zwischen 16 und 19 Uhr zu legen. Die Körperfunktionen laufen dann auf Hochtouren und der Körper ist leistungsfähiger. Puls, Blutdruck und Muskelkraft sowie die Atemfrequenz befinden sich im Tageshoch und führen zu optimalen Trainingseffekten.  Ab 21 Uhr fährt der Körper wieder in den Ruhemodus und bereitet sich auf den Schlaf vor. Bei einem spätabendlichen Training kann man diese Ruhephase stören und somit Schlafprobleme riskieren.

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Der eigene Sport-Biorhythmus – Lerchen- und Eulentypen

Es gibt jedoch Ausnahmen! Man kann zwischen den Lerchen- und Eulentypen unterscheiden, die jeweils sehr unterschiedliche Biorhythmen haben können.
Der Lerchen-Typ ist ein Frühaufsteher, gehört nicht der Gruppe der Morgenmuffel an und bringt somit seine Körperfunktionen schon ab etwa 6-7 Uhr auf Trab. Ab 11 Uhr ist für ihn die optimale Zeit für ein Training. Allerdings nur bis zum Mittagessen, denn danach ist der Körper mit der Verdauung beschäftigt und fährt zwei Stunden lang seine Leistungsfähigkeit herunter. Erst am Nachmittag ab 15/16 Uhr sollte wieder trainiert werden. Ein spätabendliches Training ist zu vermeiden, da der Lerchen-Typ sich in dieser Zeit auf den Schlaf vorbereitet.

Der Eulen-Typ hingegen ist ein Nachtmensch. Morgens schläft er lieber aus und ist in der Früh nicht sonderlich leistungsfähig. Er sollte nicht gegen sein Morgentief antrainieren, sondern die Sporteinheit auf den frühen Abend oder die späteren Stunden verschieben. Aber Achtung: Bitte auf Schlafstörungen achten und gegebenenfalls die Trainingszeit in die früheren Stunden verlegen.

Leider ist der optimale Sportrhythmus oft nicht mit dem Joballtag zu vereinen.  Daher lieber die Trainingseinheiten an den eigenen Rhythmus anpassen, als auf den Sport zu verzichten! Hauptsache Bewegung! Jedoch sollte man den Sport nicht in Stress und Schlafstörungen ausarten lassen. Oft hilft ein fester Trainingsplan, den man in seinen Joballtag einfügt und nicht zu weit in die Abendstunden verlegt.

Ps: Ich glaube, ich bin eindeutig eine Lerche ;)! Welcher Typ seid ihr?

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