Sanddorn – die vitaminreichen Wunderbeeren

Orange, rund und klein, aber oho! Die Sanddornbeeren sind wahre Alleskönner und können uns gesund durch den Winter bringen. Nachdem ich euch schon das Rezept zum Smoothie aus Sanddorn und Birne geliefert habe, erzähle ich heute Wissenswertes zu der kleinen Wunderbeere.

Sanddorn – Herkunft und Wachstum

Sanddorn besteht aus kleinen orangefarbenen Beeren, die an Stachelbüschen wachsen. Man findet sie meist in Küstennähe auf sandigen oder kieshaltigen Böden. Ihren Ursprung haben die Sanddornbeeren in Zentralasien, doch auch in Deutschland wachsen die Büsche an der Meeresküste gut (hauptsächlich in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg). Bekannt ist Sanddorn vor allem aus der Region Rügen, wo man ihn in allen möglichen Verarbeitungsformen wie Tee, Mus, Saft, Bonbons, Bier und noch vieles mehr kaufen kann.

sandorn

Sanddorn – ein Cocktail voller Vitalstoffe und Vitaminen

Die kleinen Früchte des Sanddornstrauches sind wahre Vitamin C -Bomben, denn sie enthalten etwa 10 mal soviel des Vitamins als Zitronen. Auf 100 g frische Sanddornbeeren kommen etwa 600-1000 mg Vitamin C. Somit decken 3 EL Sanddorn schon den Vitamin C-Tagesbedarf eines Erwachsenen.
Zudem enthält Sanddorn Vitamin B12, welches sonst sehr selten in Pflanzen und vor allem in Fleisch vorkommt. Daher ist Sanddorn auch eine gute Vitamin B12-Quelle für Vegetarier und Veganer. Das Fruchtmark weist zusätzlich Mineralstoffe wie Magnesium, Zink, Eisen, Kupfer, Kalium und Kalzium auf. Die Sanddornbeeren enthalten im Fruchtfleisch mehr Beta-Carotin als Karotten und können auch mehrfach ungesättigte Fettsäuren bieten. Diese kleinen Früchte sind also wahre Wunderbeeren, die vor allem in der kalten Jahreszeit wichtige Dienste für unsere Immunabwehr leisten können. Der Sanddornsaft kann zudem eine entzündungshemmende Wirkung haben.

Sanddornöl – das schmeichelt der Haut

Durch die entzündungshemmende und auch heilende Wirkung des Sanddorns hat sich auch das Sanddornöl als kosmetisches Produkt etabliert. Es wird zur Behandlung von Neurodermitis und Akne verwendet, schützt vor Sonnenstrahlung und ist zudem auch in Gesichtscremes und Bodylotions enthalten. Die Haut wird in ihrer Regeneration durch das Sanddornöl unterstützt und wirkt daher geglättet und zart.

Da die kleinen Früchte solche Wunderbeeren sind, sich die Ernte aber mühsam gestaltet, muss man für Sanddornprodukte meist leider etwas tiefer in die Tasche greifen. Doch besonders in der Ernährung, aber auch in der Kosmetik, lohnt sich diese Investition deutlich. (Ich schwöre ja auf meine Bodylotion mit Sanddornöl ;))

 

Quellen:
http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/sanddorn
http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/sanddorn/sanddornsaft-power-beeren-fuer-den-winter/
http://www.mein-schoener-garten.de/de/gartenpraxis/nutzgarten/sanddorn-vitaminreiches-wildobst-60032

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