Winterliche Nussfakten: Mandeln

In der Weihnachtszeit kommt man um Mandeln kaum herum, denn viele weihnachtliche Rezepte und Leckerein enthalten die kleinen ovalen Nüsse. Viele Personen machen um die Mandel aufgrund ihres hohen Fettgehalts jedoch einen großen Bogen – leider nicht zurecht! Denn die Nuss ist nicht nur lecker, sondern kann sogar beim Abnehmen helfen!

Die Mandel – Herkunft und Saison

Die Mandel ist die Frucht eines Steinobstbaumes, der bevorzugt in der Mittelmeerregion, in Kalifornien und in Vorder-und Zentralasien wächst. Der Baum ist hitzebeständig, windfest und kommt lange mit Trockenheit zurecht. Er blüht im Februar mit prächtigen weiß- oder rosafarbenen Blüten und ist ab dem Sommermonat Juli zur üppigen Ernte bereit.

Die Nährstoffe der Mandel

mandeln2Wie die meisten Nüsse enthalten auch Mandeln einen hohen Fettanteil von 50-60%. Doch handelt es sich bei dieser Nuss um gesunde ungesättigte Fettsäuren, die den Stoffwechsel nicht belasten, sondern unterstützen. Zudem liefern Mandeln etwa 20% Eiweiß, wodurch sie zur Deckung des hohen Proteinbedarfs von Sportlern beitragen. In der braunen Schale der Nuss verstecken sich zahlreiche Balaststoffe, die satt machen und unsere Verdauung regulieren. Doch die Mandel kann noch mehr: Sie versorgt uns mit wichtigen Nährstoffen wie Beta-Carotin, Vitamin-E und Vitamin-B und Mineralstoffen wie Eisen, Calcium und Magnesium. Durch das ideale Verhältnis der Nährstoffe wirkt sich der Verzehr von Mandeln über einen längeren Zeitraum positiv auf Cholesterinspiegel und Knochenbau aus und senkt das Diabetesrisiko. Auch die Spurenelemente Zink, Selen und Fluor sind in der Mandel enthalten.

Doch Achtung: Ganze Mandeln immer gut kauen, da sie sonst schwer verdaulich sind. Und ganz wichtig: Bittere Mandeln immer ausspucken, denn es könnte sich um giftige blausäurehaltige Exemplare der Nuss handeln. Für Erwachsene sind geringe Mengen davon zwar nicht bedenklich, für Kinder gelten jedoch schon 5 Bittermandeln als lebensgefährlich.

Mandeln trotz hoher Kalorienzahl?

mandelnMandeln liefern durch ihren hohen Fettgehalt über 500 kcal auf 100 Gramm – sie zählen also nicht gerade zu den Leichtgewichten auf unserer Ernährungsliste. Dennoch sind Mandeln keine Dickmacher, da die Fettsäuren ungesättigt sind und somit unseren Stoffwechsel nicht belasten, sondern regulieren. Das gilt jedoch nicht für die (ich gebe es zu: überaus leckeren!) gebrannten Mandeln, die es auf dem alljährlichen Weihnachtsmarkt zu kaufen gibt. Diese sind durch den enthaltenen Zucker wahre Kalorienbomben, die sich auch gerne auf der Hüfte bemerkbar machen! Diese Weihnachtsleckerei also lieber nur in kleinen Mengen genießen.
Mandeln wirken sich durch ihre Nährstoff-Zusammensetzung positiv auf unsere Blutfettwerte aus und reduzieren die vom Körper ausgeschüttete Insulinmenge. Durch die verringerte Insulinausschüttung können die Fette schlechter in die Zellen eindringen und sich ablagern. Somit unterstützt die Nuss die Gewichtsabnahme oder das Halten des Wunschgewichtes trotz ihrer hohen Kalorienzahl.

Fazit

Mandeln sind tolle Nährstofflieferanten, die trotz hohen Fett- und Kaloriengehalts gut für Gesundheit und Figur sind. Sie eignen sich hervorragend als schlanker Snack, solange sie nicht in ihrer gebrannten Weihnachtsmarktvariante verzehrt werden. Achtung nur bei bitteren Mandeln: Die bitte wieder ausspucken!

Quellen:
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/mandeln.html
http://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/mandeln
http://www.fitforfun.de/beauty-wellness/gesundheit/mandeln-snack-dich-schlank_aid_13500.html
http://fddb.info/db/de/lebensmittel/naturprodukt_mandeln/

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3 Kommentare zu “Winterliche Nussfakten: Mandeln

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