Sport und Alkohol – keine gute Kombination

Der Glühweinduft weht uns in der Stadt momentan aus allen Richtungen entgegen und der Honigmet ist auch nicht weit – denn die Weihnachtsmärkte in Deutschland öffnen ihre Tore! Fast jeder denkt sich: Ach, ein Glas Glühwein kann ja nicht schaden. Doch trifft das auch wirklich auf Sportler zu? Was passiert im Körper beim Konsum von alkoholischen Getränken?

Alkohol und seine Wirkung auf den Körper

Grundsätzlich sollte man sich zuerst bewusst machen, dass Alkohol ein Stoffwechselgift ist und bei übermäßigem Konsum süchtig machen kann. Doch gegen ein gelegentliches Gläschen Wein oder Bier ist nichts zu sagen – Sportler sollten sich jedoch bewusst sein, dass der Alkoholkonsum die Trainingserfolge vermindert.

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Die Bedeutung von Alkohol für den Sportler

Das Stoffwechselgift entwässert den Körper, was eine Dehydrierung und somit auch das erhöhte Risiko von Krämpfen und Verletzungen und einen verlangsamten Stoffwechsel zur Folge haben kann. Außerdem kann der Körper auf die gesetzten Trainingsreize durch die dehydrierende Wirkung des Alkohols nicht ausreichend reagieren, da die Kontraktionsfähigkeit der Muskeln nachlässt.

Zudem wird die Ausschüttung der Wachstumshormone durch das Stoffwechselgift um etwa 70% gehemmt, die aber entscheidend für den Aufbau von Muskeln und die Regeneration sind. Außerdem wird durch Alkohol der Cortisolspiegel gesteigert, wodurch der Abbau des Fettgewebes nur mäßig vorangeht und das Stresslevel steigt. Zugleich sinkt der Testosteronspiegel im Körper, sodass der Muskelaufbau gehemmt wird.

Nicht nur die, durch den Konsum von Alkohol, fehlenden Wachstumshormone mindern die Regeneration des Körpers, sondern auch die schlechtere Schlafqualität, die der konsumierte Alkohol zur Folge hat.

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Alkohol als Kalorienfalle

Das Stoffwechselgift verringert nicht nur den Trainingserfolg, sondern enthält zudem auch 7 kcal auf 1 Gramm reinen Alkohol (eine Übersichtstabelle über die typischen alkoholischen Partygetränke findet ihr bei hier). Zum Vergleich: 1 g Eiweiß enthält gerade mal 4 kcal! Ein leckeres „Gläschen“ Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt kommt also schon mit etwa 200 kcal daher – nicht gerade ein Schlankmacher, wenn man zugleich auch noch den gehemmten Fettabbau bedenkt.

Fazit

Wenn man nicht gerade ambitioniert hohen Trainingszielen nachjagt, dann muss man auf ein gelegentliches Glas Wein oder Bier nicht verzichten. Forscher fanden sogar heraus, dass ein Glas Rotwein durchaus eine positive Wirkung auf das Herz ausüben kann (die Betonung liegt hier auf „gelegentlich“).
Allgemein ist aber von dem Konsum alkoholischer Getränke vor allem für Sportler abzuraten. Der Alkohol hemmt den Muskelaufbau und die Regeneration der Muskeln. Zudem wirkt das Stoffwechselgift dehydrierend auf den Körper und erhöht somit das Verletzungsrisiko. Neben dem hohen Kaloriengehalt weist Alkohol auch eine schlafstörende Wirkung auf und erhöht das Stresslevel des Körpers. Der Konsum von alkoholischen Getränken vermindert also den Trainingserfolg der Sportler und wirkt sich negativ auf Körperfunktion aller Personen aus.

 

 

 

 

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2 Kommentare zu “Sport und Alkohol – keine gute Kombination

  1. Pingback: Weihnachtliche Kalorienfallen | Sport & Kitchen Stories

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