Kräuterkunde: Salbei

Die botanische Bezeichnung „salvia officinalis“ stammt im Lateinischen von „Salvare“ (zu deutsch: Heilen) ab und gibt schon Auskunft über die heilenden Kräfte von Salbei. Wen wundert es also, dass der Salbei schon im Mittelalter ein fester Bestandteil in jedem Kräutergarten war. Heutzutage wird es zu medizinischen Zwecken vor allem in Form von Tee und Bonbons eingesetzt. Frischer Salbei peppt jedoch auch Gerichte (zum Beispiel diese Pilzpfanne) aromatisch auf. Besonders gerne wird es in der italienischen Küche verwendet.

Salbei

Die Wirkung von Salbei

Durch ätherische Öle (z.B. Thujon) in den Salbeiblättern wirkt das Heilkraut antibakteriell, schweißhemmend und stört das Wachstum von Pilzen und Viren. Zudem bekämpfen die in Salbei enthaltenen Gerbstoffe Entzündungen, wodurch das Kraut in der Medizin gerne bei Erkrankungen im Hals-, Mund- und Rachenraum eingesetzt wird.

In der alten Volksmedizin wurde Salbei auch zur Linderung von Menstruations- oder Wechseljahrsbeschwerden verwendet. Doch auch bei Rheumaleiden, übermäßigem Schwitzen und Magenverstimmungen kann das Heilkraut lindernd wirken. Besonders bei Verdauungsstörungen, die durch fettes Essen hervorgerufen werden, kann Salbei helfen. Daher findet man es oft in fettigen Gerichten als Gewürz wieder, wie beispielsweise zu Kalbsleber oder Schweinebraten. Salbei enthält eine starke Würzkraft, die sich bei frischen Blättern am besten entfaltet, wenn man sie zuvor in heißer Butter anschwenkt.

Verwendung als heilender Salbeitee

Frischer Salbeitee wirkt bei Entzündungen im Hals-, Mund- oder Rachenraum Wunder. Vermischt mit einem Klecks Honig lindert es typische Erkältungssymptome und schmeckt dabei auch noch würzig-süß.

So könnt ihr Salbeitee ganz einfach selber machen:
Füllt 1/4 einer Teekanne mit frischen Salbeiblättern und gießt sie mit kochendem Wasser auf. Etwa 3-5 Minuten ziehen lassen, die Blätter anschließend entfernen und den Tee nach Geschmack mit Honig süßen. (Wer es mag: Ein hinzugefügter Spritzer Zitronensaft unterstützt zusätzlich die Immunabwehr und gibt dem Tee noch mehr Frische!)

 

Quellen:
PowerFood. Ernährungsguide und Kochbuch. Dorling Kindersley Verlag. München, 2014.
http://www.essen-und-trinken.de/salbei/salbei-kleine-warenkunde-1015642.html?eid=1006941
http://www.zentrum-der-gesundheit.de/salbei.html

 

 

 

 

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