Ernährungscheck Teil 3: Low Fat

Heute gibts Teil 3 des Ernährungschecks! Diesmal erzähle ich euch etwas zu der Ernährungsweise nach dem Low Fat-Prinzip!

Ich möchte anmerken, dass ich an dieser Stelle keine Ernährungsweise empfehle oder ablehne, sondern nur die Vor- und Nachteile vorstelle und meine subjektive Meinung dazu abgebe.

Low Fat

Während es sich bei der Low-carb-Diät um eine kohlenhydratarme Ernährung handelt, spart man bei der Low Fat-Methode hingegen Fett ein. Man verzehrt also möglichst fettarme oder fettfreie Lebensmittel. Dabei gibt es zwei verschiedene Regeln – das strenge und das etwas mildere Low Fat-Prinzip. Die radikale Vorgabe der Diät besagt, dass die gesamte Nahrungszufuhr am Tag höchstens 30% Fett enthalten darf. Die etwas gelockerte Variante gibt hingegen vor, dass nur Lebensmittel mit weniger als 30% Fett verzehrt werden sollen. So oder so: es soll Fett eingespart werden.

Die Logik dahinter: Fett enthält von den drei Lebensmittelgruppen (Kohlenhydrate, Proteine und Fett) am meisten Kalorien pro Gramm – nämlich doppelt soviele! Wenn man die Fettzufuhr also verringert und beispielsweise mit Eiweiß ersetzt, reduziert sich auch automatisch das Kalorienkonto.

Vor- und Nachteile von Low Fat

Klarer Vorteil: Die Anwendung von Low Fat im Alltag fällt wahrscheinlich oftmals leichter als Low Carb. Bei den meisten Lebensmitteln ist es schnell ersichtlich, wieviel Fett sie enthalten oder es gibt gute Alternativen wie fettarme Milch statt Vollmilch. Außerdem fallen nicht wie bei der Trennkost ganze Lieblingsgerichte einfach weg, sondern können fettärmer interpretiert werden. Man muss zudem nicht auf Lebensmittel wie Reis, Nudeln und Brot verzichten – wodurch man die Diät oftmals leichter durchhalten kann.

Deutlicher Nachteil: Fett ist nunmal ein Geschmacktsträger – daher schmecken die fettarmen Varianten von Lebensmitteln leider oft nicht wie die Vollfettvariante. Herr W. liebt beispielsweise Mozzarella – aber mit der „Light“-Variante kann ich ihn jagen ;). Zudem setzt die Industrie immer mehr zunehmend auf die Vermarktung von „Light“-Produkten. Doch oft steckt in den Produkten gar nicht weniger Kalorien, da das Fett durch Süßungsmittel und andere Zusatzstoffe ausgeglichen wird. Und selbst wenn die Produkte weniger Kalorien aufweisen, hat man nach dem Verzehr im Vergleich zu den fetten Produkten oftmals schneller wieder Hunger – denn Fett hält länger satt.

Mein Fazit zu Low Fat

Noch einmal zur Erinnerung: Hier geht es um meine subjektive Meinung!
Vor etwa drei Jahren war ich gesundheitlich gezwungen auf meine Fettzufuhr zu achten. Zuviel Fett vertrage ich leider nicht mehr, wodurch ich auch beim Einkauf und Kochen auf den Fettgehalt von Lebensmitteln achten muss. Auch in meinen Rezepten findet ihr weder Sahne, noch fettes Schweineschmalz. Ich versuche durch die richtige Kombination und bewusst gewählte Alternativen trotzdem schmackhafte Gerichte zu zaubern, die zugleich fettarm sind. Doch bei manchen Produkten lässt sich der hohe Fettgehalt einfach nicht vermeiden – ich bin hier der Meinung, dass man auf diese nicht verzichten muss, sondern sie einfach in kleineren Mengen verzehren sollte. Bewusster Genuss statt Verzicht!

Grundsätzlich bin ich für eine ausgewogene Ernährung in Verbindung mit Sport – denn das ist die einzig sichere Methode um gesund, gut gelaunt und dauerhaft schlank zu leben.

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Ein Kommentar zu “Ernährungscheck Teil 3: Low Fat

  1. Ich bin Veganerin und ernähre mich low-fat. Mir fällt es überhaupt nicht schwer. Light Produkte kaufe ich überhaupt nicht, dann greife ich lieber zu der normalen Variante. Beim Backen gibt es tolle Varianten und oft schmeckt das Rezept genauso gut, wenn einfach etwas weniger Fett genommen wird;) Salate mache ich ohne Öl, ich habe ein sehr leckeres Dressing das ich selber mache und es ist bisher noch nie einem aufgefallen!Ich hole meine Fette lieber aus natürlichen unverarbeiteten Produkte, wie ab und zu eine Avocado, mal ein paar Nüsse etc.=) Wie du schreibst, die Balance macht es und so extrem sollte es nie werden..Low Fat sollte nicht No Fat werden;)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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