Sport gegen Stress – eine Wohltat für den Körper!

Einige kennen das bestimmt: Man ernährt sich ausgewogen und bewegt sich ausreichend und trotzdem wollen die Pfunde nicht purzeln? Oder man nimmt sogar zu? Eine mögliche Erklärung könnte ganz simpel Stress sein!

Stress und Schlafmangel als Dickmacher

Dauerhafter Stress im Alltag fördert die Ausschüttung des Stresshormons Kortisol, welches das Hungergefühl und den Appetit anregt. Dadurch essen wir weiter, auch wenn wir eigentlich schon satt sind. Manche Menschen essen auch, um sich von Problemen abzulenken und sich zu beruhigen. Die Begriffe „Frustessen“, „Kummerspeck“ oder „Stressessen“ kommen also nicht von irgendwo her, sondern begründen sich in der Wirkung von Stress auf den Körper. Die neuesten Erkenntnisse der Forschung bestätigen diesen Effekt: der Appetit wird von den Lust- und Angstzentren unseres Gehirns geleitet. Ist der Appetit also einmal durch Kortisol angeregt, ist es selbst mit stärkstem Willen nicht leicht dem Essen zu wiederstehen.

Auch Schlafmangel kann zu Gewichtszunahme und körperlichem Unbehagen führen. Der Leptin-Spiegel im Blut wird gesenkt, wodurch das Hormon seiner Funktion als Appetithemmer und der Regulierung des Fettstoffwechsels nicht genügend nachkommen kann. Um das Leptin-Level hoch zu halten, sollte man genügend schlafen und vor dem zu Bett gehen keine schweren, fettigen Mahlzeiten und kein Alkohol und koffeinhaltige Getränke mehr zu sich nehmen. Somit kann das Leptin während des langen Schlafes den Fettstoffwechsel ausreichend regulieren.

Stress

Bewegung als Entspannung und Wohltat für den gestressten Körper

Stresshormone regen nicht nur den Appetit an, sondern lassen den Körper auch mit erhöhtem Blutdruck und innerer Spannung reagieren. Der Körper stellt Energie für Kampf und Flucht bereit. Doch im stressigen Alltag geht es dann nicht in den erwarteten körperlichen Kampf, sodass der Stress in eine innere Spannung umgewandelt wird und den Körper nicht mehr entspannen lässt.

Zum Spannungsabbau eignet sich Sport ideal – solange es nicht Leistungssport ist, der das Stresslevel noch erhöhen kann. Ein sanftes Training tut gestressten Menschen sehr gut, da die aufgebaute Spannung endlich durch moderate Belastung abgebaut werden kann. Das sanfte Training führt im Anschluss an die Belastung zu einer muskulären Entspannung und somit zu einem körperlichen Wohlbefinden. Es gilt also sich zuerst zu bewegen, um dann zu entspannen!

Sportliche Betätigungen machen außerdem den Kopf frei und schieben den Stress von sich weg. Das Gehirn konzentriert während des Trainings auf den Körper und wälzt nicht Probleme des Alltags, die den Stress hervorrufen. Sport gibt dem Körper einen guten Ausgleich für Stress und macht gute Laune, da das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet wird. Also liebe Leser: Sportschuhe schnüren und los geht’s! Gibt dem Alltagsstress keine Chance.

 

 

 

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Ein Kommentar zu “Sport gegen Stress – eine Wohltat für den Körper!

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