Krafttraining für Frauen: Straffe Rundungen statt dicker Muskeln

Kennt ihr das? Ihr kommt ins Fitnessstudio und der Cardio-Bereich ist zu 90% von Frauen belegt, die sich auf den Ausdauergeräten stundenlang schwitzend quälen. Der Freihantelbereich ist hingegen überwiegend durch Männer dominiert, die große Muskeln haben und schwere Eisen stemmen. Doch warum ist das so? Warum trauen sich Frauen oftmals nicht ans Krafttraining? Sehen sie dadurch wirklich nach kurzer Zeit aus wie Arnold Schwarzenegger?

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Keine Angst vor großen Muskeln

Die Antwort darauf ist „nein“, liebe Frauen. Es ist leider ein weitverbreiteter Mythos, dass wir Frauen durch gezieltes Krafttraining aussehen wie Bodybuilder. Wir sind von der Natur aus gar nicht dazu veranlagt, große Muskelmassen aufzubauen. Schuld daran ist das fehlende Testosteron, das die Männer jedoch im Überfluss haben.
Natürlich gibt es auch Frauen, die Bodybuilding professionell betreiben und auch dementsprechend muskulös aussehen. Diese Damen arbeiten jedoch meistens mit Zusatzpräparaten, die sie nehmen, um eben dieses Hormon auszugleichen. Wenn ihr also ohne die Einnahme von fragwürdigen Substanzen (und damit meine ich nicht unbedenkbare normale Nahrungsergänzungsmittel) trainiert, braucht ihr keine Angst vor Schwarzenegger-Muskeln zu haben.

Ich mache selbst seit mehreren Jahren etwa 3-4 Mal die Woche gezieltes Krafttraining, sowohl mit Geräten, als auch mit Freihanteln und eigenem Körpergewicht. Und ich esse auch gerne meinen leckeren Himbeerquark nach dem Training, um meine Muskeln mit Eiweiß zu unterstützen. Da ich aber noch nie irgendwelche weiterführenden Substanzen zu mir genommen habe und das auch garantiert nie tun werde, ist mein Körper noch weit entfernt von den weiblichen Bodybuildern, die man aus den Zeitschriften kennt und die viele Frauen abschrecken.

Straffe Rundungen statt nur Fettverbrennung

Nachdem nun der Mythos aufgeklärt ist, möchte ich euch gerne noch die Vorteile von gezieltem Muskeltraining mit Gewichten (anaerobe Sportart) gegenüber dem stundenlangen Schwitzen auf dem Cardiogerät (aerobe Tätigkeit) nennen.
Ganz wichtig: Beim Krafttraining verbraucht der Körper mehr Energie als bei den meisten Ausdauersportarten. Dazu kommt der sogenannte Nachbrenneffekt, d.h. dass man auch noch Stunden nach dem Training weiter fleißig Kalorien verbrennt. Durch das Krafttraining wachsen die Muskeln durch gezielte Trainingsreize. Mehr Muskeln  bedeuten mehr Energiebedarf. Umso mehr Muskeln man also durch Krafttraining aufbaut, desto mehr wächst der tägliche Kalorienbedarf.
Fazit eines guten Muskeltrainings: Der Energieverbrauch steigt durch mehr Muskeln, die Fettverbrennung wird angeregt und der weibliche Körper bekommt tolle straffe Kurven.

Natürlich verbrennt Frau auch bei einer Stunde auf dem Crosstrainer oder bei einer Lauftour durch den Park Kalorien und Fett. Da Ausdauersport aber zu den aeroben Trainingsarten gehört, baut man auf Dauer neben Fett auch Muskeln ab. Folge: Frau verliert ihre straffen weiblichen Rundungen und wird einfach nur dünn. Aber Achtung: Weniger Muskeln bedeuten zugleich geringeren Energiebedarf. Es bedarf also mehr Ausdauertraining bei gleichbleibendem Essverhalten, um weiterhin die schlanke Figur zu halten oder abzunehmen.

Fazit

Durch regelmäßiges Krafttraining sieht keine Frau automatisch aus wie ein Bodybuilder. Frauen sind von Natur einfach nicht dazu veranlagt. Allerdings wird durch das gezielte Muskeltraining der Fettanteil im Körper gesenkt und die Muskelmasse zugleich aufgebaut. Daraus resultiert ein toller, sportlicher Frauenkörper mit schlanken Beinen, knackigem Po und straffen Armen. Auf das Ausdauertraining muss niemand verzichten, denn es ist sehr gesund für das Herz-Kreislauf-System und unterstützt die Fettverbrennung. Auch ich möchte meine Laufeinheiten nicht missen. Am besten 2-3 mal die Woche ein Workout für ein Muskeltraining und 1 mal wöchentlich eine Ausdauereinheit einlegen. Da kann der Sommer und die Bikinisaison definitIv kommen!

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2 Kommentare zu “Krafttraining für Frauen: Straffe Rundungen statt dicker Muskeln

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