Lauwarmer Spargel-Tomaten-Salat mit Garnelen und Parmigiano

Weißer oder grüner Spargel? Diese Frage stellt sich jedes Jahr auf’s Neue. Diesmal habe ich mich jedoch für einen lauwarmen grünen Spargel-Tomaten-Salat entschieden und ihn mit Garnelen und feinstem, frisch geriebenen Parmesan verfeinert. Das Zitronendressing ist sommerleicht und ergänzt sich herrlich mit dem Spargel und dem Fisch. Ich sag euch, dieser Salat ist ein wahrer Genuss! Er macht sich hervorragend als Grillbeilage oder auch als Hauptdarsteller eines leichten Abendessens.

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Zutaten für 2 kleine oder eine sehr große Portion:

500 g grüner Spargel 

225 g Garnelen 

250 g Cocktailtomaten 

30 g Parmigiano 

1 Zitrone 

Olivenöl 

1 Spritzer Honig 

Salz, Pfeffer

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Zubereitung des Spargel-Tomaten-Salat:

1 Die Garnelen in einem Sieb in der Spüle auftauen lassen. Die holzigen Enden des Spargels abschneiden und die unteren Drittel der verbleibenden Spargelstangen schälen. Den Spargel in schräge, etwa 4 cm lange Stücke schneiden. Die Cocktailtomaten halbieren.

2 Den Saft der Zitrone auspressen (1 TL übriglassen) und mit einem guten Schluck Wasser sowie 1 TL Olivenöl vermengen. Einen Spritzer Honig hinzugeben und mit einem Schneebesen verquirlen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Zwei Pfannen auf dem Herd erhitzen. Je 1 TL Olivenöl hineingeben und kurz erwärmen lassen. In der einen Pfanne den Spargel unter ständigem Wenden etwa 5 Minuten anbraten. Mit Pfeffer und Salz würzen. In der anderen Pfanne die Garnelen bei mittlerer Hitze etwa 2-3 garen, salzen und mit 1 TL Zitronensaft übergießen. Pfanne beiseite stellen.

4 Den Spargel, die Garnelen und die Tomaten mit dem Dressing vermischen. Den Salat auf Tellern anrichten und mit frisch gehobelten Parmigiano garnieren. Guten Appetit!

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Detox-Wasser: Entgiftungskur mit Wasser

Detox-Kuren liegen voll im Trend und werden immer beliebter. Doch was steckt dahinter und was genau ist Detox-Wasser? Wirkt es wirklich oder ist das alles Mythos? Ich stelle euch heute Detox-Wasser und seine Zubereitung vor.

Detox: Entgiften und Entschlacken für den Körper

Detox-Kuren sollen der Entgiftung und Entschlackung des Körpers dienen und gibt es in verschienden Formen. Dabei sollen Giftstoffe und Stoffwechselprodukte durch Heilfasten, Schwitzkuren, Rohkost oder Trinkkuren vom Körper ausgeschieden werden. Der Körper soll von den essensreichen Wintermonaten gereinigt werden und leicht in die Sommermonate gehen. Detox-Kuren sollen neben der körperlichen Reinigung auch eine geistige und seelische Reinigung bewirken. Schlechte Essgewohnheiten werden durchbrochen und fettiges Essen gestrichen. Das wirkt sich auf die mentale und geistige Leistungsfähigkeit aus und wirkt Müdigkeit entgegen.
Die Wirkung von Detox-Kuren ist weit umstritten. Manche tun es als Trend ab, andere hingegen schwören darauf. Medizinisch konnte die Wirkung jedoch noch nicht nachgewiesen werden.

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Detox-Wasser – Wirkung und Zusammensetzung

Ein wichtiger Faktor in Detox-Kuren ist die ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Nachgewiesener Weise hält viel Trinken unseren Körper im Gleichgewicht und ist wichtig, um Giftstoffe und Stoffwechselprodukte aus unserem Körper ausspülen zu können. Im Rahmen von Detox-Kuren sollte man mindestens 2 Liter Wasser oder Kräutertee pro Tag trinken.

Detox-Wasser bieten dabei mehr als nur reines Leitungswasser. Meistens enthalten Detox-Wasser Zitrusfrüchte, Gurke und Kräuter wie Minze. Zitrusfrüchte zählen zu den basischen Lebensmitteln und helfen einem übersäuerten Körper, den Basen-Säure-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Zudem enthalten sie viel Vitamin C und unterstützen das Immunsystem. Minze hilft dabei, die Verdauung anzuregen, während Gurke entzündungshemmend wirken kann.  Je nach Geschmack kann das Wasser aber auch mit Beeren, Melone oder Ingwer zubereitet werden.

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Diskussion um Detox-Kuren hin oder her: Schlichtes Trinkwasser aromatisiert mit Kräutern und (Zitrus-)Früchten kann nicht ungesund sein! Ich bin kein Freund von Extrem-Detox-Kuren, die nur aus tagelangem Hungern und Trinken bestehen. Aber in Kombination mit Bewegung und einer ausgewogenen, gesunden Ernährung bestehend aus viel Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten kann Detox-Wasser durchaus gesundheitsfördernd sein.

Zubereitet wird das Wasser wirklich sehr einfach: Zitrusfrüchte und/oder Gurken in Scheiben schneiden, in eine Karaffe geben und mit Sprudel- oder Leitungswasser übergießen. Noch einen Spritzer Zitronensaft hinzugeben und alles mehrere Stunden ziehen lassen. Wer es noch fruchtiger mag, kann auch einige Beeren (Erdbeeren geviertelt) als Grundlage nehmen. Wer gerne Minze verwenden möchte, sollte das Kraut vorher in der Hand kurz reiben, damit sich das Aroma besser entfalten kann.

Fotos: T. Nebe

Sport im Urlaub – auch hier keine Ausreden!

Ausschlafen, leckeres Essen, viel Lesen und Sonne, Sonne, Sonne! Hört sich das für euch nach einem perfekten Urlaub an? Für mich auch, wenn da nicht etwas ganz Entscheidendes fehlen würde: Bewegung! Ich liebe Sport und möchte auch während meiner Urlaubszeit nicht darauf verzichten. Sport stellt für mich genauso Erholung dar, wie stundenlang auf der Liege am Strand zu liegen. Doch nicht alle Urlaubsunterkünfte haben ein tolles Fitnessstudio oder Sportprogramm im Angebot. Wie kann man dann sein Training in die vielleicht schönste Zeit des Jahres integrieren?

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Bewegung bedeutet für den Körper Erholung und Gesundheit

Wer der Meinung ist, dass Sport im Urlaub nur Stress und Anstrengung bedeutet, der irrt. Denn genau das Gegenteil ist der Fall. Wie ich schon einmal in meinem Beitrag zu „Sport gegen Stress“ erzählt habe, hilft sportliche Betätigung bei dem Abbau von Stress und innerer Anspannung. Ein Training macht außerdem den Kopf frei und schiebt den Alltagsstress weit von sich weg – also genau das Richtige für eine erholsame Urlaubszeit.

Ein weiteres Argument für viel sportliche Betätigung im Urlaub ist die gesundheitliche Auswirkung, die ein regelmäßiges Training für den Körper bedeutet. Wer mehrmals die Woche Sport macht, wird deutlich weniger krank und verringert das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu leiden. Außerdem wäre es doch sehr schade, wochenlang an der Bikini-Figur für den Strandurlaub zu arbeiten, um danach wieder von vorne anfangen zu dürfen. Warum sollen wir uns nicht 365 Tage im Jahr fit und wohl fühlen? Denn nach einer längeren Trainingspause fällt es dem Körper deutlich schwerer, wieder in das gewohnte Sportprogramm zurück zu finden.

Bei einem Training in der Sonne solltet ihr jedoch unbedingt darauf achten, einen Sonnenschutz für die Haut zu verwenden und viel Wasser zu trinken, um den erhöhten Flüssigkeitsverlust durch die Sonne auszugleichen!

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Welche Möglichkeiten habe ich für Sport im Urlaub?

Im Urlaubsort hat man natürlich nicht die gewohnte Trainingsumgebung wie Zuhause. Möglicherweise gibt es kein gut ausgestattetes Fitnessstudio und die übliche Laufstrecke ist leider auch nicht vorhanden. Doch aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen: Gerade das Trainieren an neuen und ungewohnten Orten macht einen Riesenspaß! Letztes Jahr waren Herr W. und ich für 10 Tage auf der Kanareninsel Lanzarote. Jeden Morgen waren wir auf der Strandpromenade kilometerweise am Meer entlang laufen. Ihr glaubt gar nicht, wie wunderschön und erholsam das war! Der Ausblick, die Sonne und das Rauschen des Meeres. Fast jeder Urlaubsort bietet eine solche Strecke, die jeder für einen Lauf nutzen kann.

Zudem könnt ihr meine Workouts auch ohne Fitnessstudio und Geräte auf jedem Fleckchen Erde durchführen. Geht einfach raus in die Natur oder auf den Hotelbalkon und startet durch. Es wird euch gut tun und ihr könnt dabei auch noch die tolle, erholsame Umgebung genießen.
Um ein wenig Abwechslung zum Alltag zu schaffen, könnt ihr auch wandern oder euch Fahrräder ausleihen, um ein bisschen die Urlaubsregion zu erkunden. Surfen und Kanu fahren eignen sich ebenfalls super, um sich zu bewegen und dabei mal etwas anderes zu erleben und Spaß zu haben.
Viele Hotels bieten zudem tolle Sportprogramme an. Damit meine ich nicht das Oldie-Wassergymnastik-Programm, sondern Yogakurse im Freien oder Zumba-Training. Schnuppert doch mal rein und genießt dabei die Sonne!

Kräuterkunde: Bärlauch

Kräuterkunde: Bärlauch

Bärlauch ist nicht nur lecker, sondern auch noch richtig gesund. Es gilt als Heilkraut und kann in der Küche sehr vielseitig eingesetzt werden. Vom Geschmack her ähnelt es Knoblauch, hat jedoch den Vorteil, dass der Körper nach dem Verzehr nicht den Geruch von Knoblauch ausdünstet. Im Frühling ist Bärlauch also eine tolle Alternative zu Knobi. Doch was kann das Lauchgewächs noch?

Positive Wirkung für die Gesundheit

Bärlauch kann Magenkrämpfe, Blähungen und Völlegefühl lindern und durch die enthaltenden ätherischen Öle den Appetit anregen. Die ätherischen Öle wirken zugleich antibiotisch und können Erkältungen bekämpfen. Die Bärlauchblätter enthalten Allicin, das eine antibakterielle Wirkung hat. Es tötet Bakterien ab, die unser Immunsystem angreifen. Somit eignet sich Bärlauch zur Behandlung von Erkältungen, Fieber und Husten. Zusätzlich wirkt er anregend auf den Stoffwechsel und harntreibend.

Der in Bärlauch enthaltene Schwefel in Form von Diallylsulfiden wirkt sich auch positiv auf das Herz-Kreislauf-System aus. Er senkt den Blutdruck sowie den Cholesterinspiegel und verringert somit das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt und Arteriosklerose (Arterienverkalkung).

Neben Vitamin C, das unser Immunsystem unterstützt und Krankheiten vorbeugen kann, enthält Bärlauch Eisen, Mangan und Magnesium, das vor allem für Sportler zur Stärkung der Muskeln von Bedeutung ist.

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Einkauf, Sammeln und Verwendung in der Küche

Bärlauch wächst vorzugsweise an feuchten, dunklen Orten wie Wäldern. Beim Sammeln darf er nicht mit den giftigen Maiglöckchen-Blättern verwechselt werden. Unterscheiden lassen sich die beiden Gewächse an dem typischen Knoblauch-Geruch des Bärlauchs. Maiglöckchen riechen im Gegensatz zu dem Lauchgewächs neutral. Es herrscht der Mythos, dass auch Bärlauch giftig wird, wenn er blüht, und deswegen dann nicht mehr geernet werden sollte. Allerdings verliert er durch das Blühen nur an Aroma, kann aber trotzdem noch verzehrt werden. Empfehlenswert ist es aber, sich zwischen März und Mitte Mai auf die Suche nach Bärlauch zu machen, wenn die Blüten noch nicht erschienen sind.

Vor dem Verzehr sollte das Lauchgewächs gründlich gewaschen werden, da sich gerne kleine Insekten an den Blättern festsetzen. Auch wenn ihr den Bärlauch auf dem Markt oder im Geschäft kauft, ist ein gründliches Waschen vor der Verarbeitung empfehlenswert.

Typischerweise wird Bärlauch zu Pesto, Risotto, Kräuter-Quark oder Brotaufstrichen verarbeitet. Schaut doch mal in meinen Rezepten vorbei, da habe ich auch Bärlauch im Angebot.

Quellen:
PowerFood. Ernährungsguide und Kochbuch. Dorling Kindersley Verlag. München, 2014.
http://www.heilkraeuter.de/lexikon/baerlauc.htm
http://www.essen-und-trinken.de/baerlauch/baerlauch-gesund–lecker-1013970.html

Bärlauch-Risotto

Bärlauch-Risotto

Risotto klingt irgendwie immer erstmal anspruchsvoll. Aber es ist echt easy zu machen. Allerdings braucht so ein richtig schönes, schlotziges Risotto etwa 50 Minuten auf dem Herd und ständige Umrührerei, bis es fertig ist. Aber glaubt mir, speziell bei diesem Bärlauch-Risotto lohnt es sich!!! Und es kommt im Vergleich zu herkömmlichen Risotto-Gerichten mit wenig Butter aus.

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Zutaten für das Bärlauch-Risotto für 2 Personen zum Sattessen:

250 g Risotto-Reis
1 l milde Gemüsebrühe
150 ml trockener Weißwein
40 g frischer Bärlauch
2 TL Butter
2 Zwiebeln
frischer Parmesankäse (am Stück, ca, 50 g)
Pfeffer

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Zubereitung:

1 Kocht die Gemüsebrühe in einem Topf auf und haltet sie dann bei kleiner Flamme warm. Währenddessen die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Zwiebeln in 1 TL Butter in einem zweiten (großen) Topf bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen.

2 Den Risotto-Reis hinzufügen und ebenfalls andünsten. Alles mit dem Wein ablöschen und ihn dann fast vollständig einkochen lassen. Dabei regelmäßig umrühren. Anschließend eine große Kelle voll heißer Gemüsebrühe zu dem Reis geben und ihn unter Rühren solange kochen lassen, bis er die Gemüsebrühe aufgesogen hat. Wieder eine Kelle Gemüsebrühe hinzugeben und wieder einkochen lassen. So weiter verfahren, bis die Brühe aufgebraucht und der Reis gar ist (das dauert etwa 30-40 Minuten).

3 Während der Reis kocht, etwa 30 g des Parmesan fein reiben, die restlichen 20 g hobeln. Den Bärlauch waschen, trocken tupfen und fein schneiden. Am Ende der Garzeit den geriebenen Parmesan, den Bärlauch und die restliche Butter (1 TL) unter das Risotto rühren und mit alles mit Pfeffer abschmecken. Das Bärlauch-Risotto auf zwei tiefe Teller geben und mit den Parmesan-Hobeln garnieren. Guten Appetit!

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Bärlauch-Aufstrich: perfekt für den Osterbrunch!

Habe ich euch schonmal erzählt, dass ich Bärlauch liebe? Nicht? Na dann: Ich liebe ihn! Es ist so schade, dass es ihn nur wenige Wochen im Jahr frisch gibt. Herr W. und ich gehen gerne selbst in den Wald, wenn er endlich Saison hat und sammeln ihn kiloweise.
Und da Ostern vor der Tür steht, habe ich mir ein Bündel Bärlauch geschnappt und diesen leckeren Aufstrich zubereitet. Er passt hervorragend zu den fluffigen Vollkornbrötchen, die ich euch letzte Woche für das Osterfrühstück vorgestellt habe, und gibt dem geselligen Familienessen ein frühlingshaftes i-Tüpfelchen. Wie immer ist das Rezept natürlich figurfreundlich und hat dabei auch noch jede Menge Vitamine. Ganz zu schweigen von dem herrlichen Bärlauch-Geschmack und dem Duft nach Wald und Wiese…

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Zutaten für ein gutes Schälchen voll Bärlauch-Aufstrich:

400 g fettarmer Frischkäse (15 % Fett)
50 g frischer Bärlauch (etwa 1/2 Bund)
2 EL Pinienkerne
1/2 Zitrone
1 EL Olivenöl
Salz und PfefferFullSizeRender3

Zubereitung des Bärlauch-Aufstrichs für den Osterbrunch:

Den Bärlauch gründlich waschen, trockentupfen und grob zerkleinern. Mit dem Saft der 1/2 Zitrone, einer Prise Salz und Pfeffer sowie dem Olivenöl in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben. In einer beschichteten Pfanne die Pinienkerne ohne Öl goldbraun anrösten und schließlich zu dem Bärlauch hinzufügen. Die Zutaten solange durchmixen, bis eine pestoähnliche Paste entsteht. Den Frischkäse dazugeben und alles noch einmal gründlich mixen. Am Ende gegebenenfalls noch mit Salz und Pfeffer abschmecken. Guten Appetit!

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