Gesundes Frühstück: Frischer Erdbeer-Quark mit Topping

Endlich ist Erdbeerzeit und auf dem Wochenmarkt gibt es wieder deutsche Erdbeeren zu kaufen. Die schmecken viel aromatischer als die importierten Erdbeeren, die schon seit April in den Obst- und Gemüseregalen zu finden sind. Ich kann während der Erdbeerzeit fast nie an den frischen Beeren vorbeigehen, ohne eine (oder auch zwei) Schalen mitzunehmen. Besonders zum Frühstück finde ich sie super, denn Erdbeeren sind herrlich süß und dabei auch noch nett zu der Figur. 100 g haben nämlich gerade einmal etwa 36 kcal. Sie lassen sich vielfältig einsetzen und sind dabei auch noch gesund.

Frischer Erdbeerquark mit Topping

Heute habe ich daher ein Frühstücksrezept für einen frischen Erdbeer-Quark mit Topping für euch, das in 5 Minuten zubereitet ist. Da die Erdbeeren schon süß genug sind, muss man den Quark nicht noch extra süßen. Wer allerdings eine kleine Zuckerschnute ist, kann gerne noch einen Spritzer Agavendicksaft oder Ahornsirup hinzufügen. Das Topping lässt sich je nach Geschmack variieren. Ich habe mich für kleingeschnittene Erdbeeren und Mandeln entschieden. Genauso gut gehen aber auch Crunchmüsli, andere Nusssorten oder auch gepoppter Amaranth. Auch Chiasamen kann man verwenden. Wer gerne noch mehr Kohlenhydrate hätte, kann auch noch eine Banane in Scheiben schneiden und den Quark damit toppen! Ganz nach Lust und Laune! Das Rezept funktioniert übrigens auch hervorragend mit Himbeeren!

Zutaten für 1 große Frühstücksschale:

300 g Magerquark
250 g deutsche Erdbeeren
1 großer Schluck fettarme Milch
3 EL Haferflocken
10 Mandeln

Frischer Erdbeerquark mit Topping

Zubereitung:

1 Die Erdbeeren putzen und den Strunk abschneiden. Je nach Größe die Beeren halbieren oder vierteln. Den Quark mit der Milch, den Haferflocken und 150 g Erdbeeren in einen Standmixer oder eine Küchenmaschine geben und kurz durchmixen.

2 Die Mandeln halbieren. Den Quark in eine Frühstücksschale geben und mit den restlichen Erdbeeren und den halbierten Nüssen toppen. Guten Appetit!

Update: Sportprojects 2015

Heute halte ich euch wieder auf dem Laufenden, wie meine sportlichen Pläne für die nächsten Monate aussehen. Wie ich euch ja schon im letzten Beitrag zu den Sportprojects 2015 berichtete, bin ich durch mein rechtes Knie sportlich etwas eingeschränkt. Aber so langsam starte ich wieder durch, indem ich bewusst auf meine körperlichen Signale achte und mit Ruhe auf die Ziele hin trainiere. 

  
Kein Firmenlauf – dafür die doppelte Strecke beim Leipziger Stadtlauf!

Da ich wohl doch nicht für mein Unternehmen beim Firmenlauf an den Start gehen kann, habe ich mich kurzerhand entschlossen den Stadtlauf am 13. September mit zu laufen. Aber ich habe die 10 km-Strecke gewählt (Firmenlauf wären knappe 5 km), da ich das meinem Knie wieder einigermaßen zutraue. Ich werde den Stadtlauf hoffentlich mit einer sehr guten Freundin laufen (momentan bedarf es noch etwas Überzeugungsarbeit) und werde euch dann live berichten und Eindrücke mit Fotos posten. 

Mein Lauftraining habe ich Mitte April wieder ganz sachte gestartet. Mein Gelenkspezialist hat mir eine Bandage verschrieben, die beim Laufen sehr gut hilft. Wenn ich sie beim Training trage, merke ich richtig, wie die Bewegung dem Knie gut tut. Nur Radfahren über eine längere Distanz ist immer noch nicht drin. Aber auch die Distanz beim Laufen beschränke ich momentan auf etwa 6 km bei einer durchschnittlichen Pace von 6:40-7:10. So langsam starte ich wieder mit Intervalltraining und schraube dann langsam, aber sicher Strecke und Zeit nach oben. So bin ich dann hoffentlich für den Leipziger Stadtlauf super vorbereitet. 

Ende September geht’s in den Schlamm!

Nach dem 10 km Stadtlauf habe ich dann 14 Tage Verschnaufpause, bevor es am 26. September beim Cross Deluxe 8 km durch Schlamm und über Hindernisse geht. Herr W. wird mich begleiten und mich hoffentlich mit aller Kraft den Berg hochziehen, wenn meine Oberschenkel brennen und schreien. Ich freue mich schon sehr auf die neue Herausforderung!

Ich hoffe, dass meine sportlichen Pläne dieses Jahr alle klappen und mein Knie durchhält. Ich halte euch auf dem Laufenden ;)

Rhabarber-Kompott mit einem Hauch Vanille

Nachdem ihr in meinen Food Facts schon Wissenswertes über den Rhabarber nachlesen konntet, gibt es heute ein leckeres Rezept! Dieser Rhabarberkompott schmeckt frisch, süß-säuerlich und hat ein herrliches Aroma von frischer Bourbon-Vanille. Er passt hervorragend zu Quark oder Joghurteis – also perfekt für den Frühsommer!

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Zutaten für 2 große Gläser:

700 g Rhabarber
1 Vanilleschote
3 EL Ahornsirup
1 TL Vanillezucker
1 Schluck trockener Weißwein

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Zubereitung

1 Die Enden der Rhabarberstangen abschneiden und sie mit einem kleinen Messer schälen. Den Rhababer in etwa 3 cm lange Stücke schneiden und in einen Topf geben.

2 Ahornsirup sowie den Vanillezucker hinzugeben. Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Zu dem Rhabarber in den Topf geben.

3 Die Mischung im Topf unter Rühren aufkochen und einen Schluck Weißwein hinzufügen. Alles vor sich hin köcheln lassen, bis die Konsistenz eines Kompotts erreicht und der Rhabarber weich ist. Mit Ahornsirup abschmecken. Zwei Schraubgläser mit dem Kompott befüllen und vollständig abkühlen lassen. Abschließend die Gläser verschließen und im Kühlschrank lagern. Der Kompott kann natürlich auch sehr schmackhaft warm verzehrt werden!

 

Rhabarber-Geschichten

Rhabarber rhabarber. Überall rhabarbert es. Und auch in meiner Küche landet er jedes Jahr kiloweise. Rezepte gibt es in fast jeder Art und Weise. Doch was wissen wir überhaupt über Rhabarber?

Herkunft und Saison

Fast jeder kennt Rhabarber als Obst, dabei zählt es botanisch gesehen eigentlich zum Gemüse. Es ist somit also ein sehr figurfreundliches „Obst“, das von Anfang April bis Juni Saison hat. Spätestens am 24. Juni verschwindet der Rhabarber jedes Jahr von den Markständen. Die grünen, dicken Stängel haben einen angenehm säuerlichen Geschmack, während der rotfleischige Rhabarber ein süßeres und milderes Aroma besitzen. Er wächst in Omas Garten und ist in Deutschland auf jedem Markt regional zu bekommen.

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Einkauf, Lagerung und Verwendung

Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass das Gemüse keine ausgetrockneten Schnittflächen besitzt. Die Stängel sollten fest und frisch sein. In ein feuchtes Geschirrtuch gewickelt lässt sich der Rhabarber im Kühlschrank bis zu einer Woche gut lagern. Ich kaufe das gemüsige Obst immer kiloweise, schäle es und portioniere es in Stücke geschnitten in Gefrierbeutel. Im Tiefkühler wartet dann das ganze Jahr über frischer Rhabarber auf mich und Herr W. muss nie auf seinen geliebten Rhabarberkuchen verzichten.
Zubereitet wird der Rhabarber meist als Kompott, Kuchen, Torte oder auch als Kaltschale. Hervorragend schmeckt er in der Kombination mit Erdbeeren und Himbeeren sowie Milchprodukten jeder Art.

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Nährstoffe

Rhabarber enthält eine Menge Oxalsäure. Daher sind die Blätter giftig und sollten nicht verzehrt werden. In den Stängeln ist der Gehalt an Oxalsäure jedoch deutlich geringer, so dass sie für gesunde Personen völlig unbedenklich sind. Mit Milchprodukten lässt sich der Säuregehalt des Rhabarbers gut auffangen, so dass auch der Verdauungstrakt etwas entlastet wird. Rhabarber gilt nämlich als schwer verdaulich. Menschen mit Nierenleiden, Rheuma oder Gicht sollten – ebenso wie Kinder – das Gemüse mit Vorzicht und in Maßen genießen.

Der Rhabarber ist aufgrund seiner botanischen Herkunft ein extrem figurfreundliches „Obst“. Es enthält gerade einmal 13 kcal pro 100 g und so gut wie keinen Zucker. Die Asiaten setzten ihn übrigens schon vor 3000 Jahren zur Blutreinigung und Entgiftung des Körpers ein.