Rhabarber-Geschichten

Rhabarber rhabarber. Überall rhabarbert es. Und auch in meiner Küche landet er jedes Jahr kiloweise. Rezepte gibt es in fast jeder Art und Weise. Doch was wissen wir überhaupt über Rhabarber?

Herkunft und Saison

Fast jeder kennt Rhabarber als Obst, dabei zählt es botanisch gesehen eigentlich zum Gemüse. Es ist somit also ein sehr figurfreundliches „Obst“, das von Anfang April bis Juni Saison hat. Spätestens am 24. Juni verschwindet der Rhabarber jedes Jahr von den Markständen. Die grünen, dicken Stängel haben einen angenehm säuerlichen Geschmack, während der rotfleischige Rhabarber ein süßeres und milderes Aroma besitzen. Er wächst in Omas Garten und ist in Deutschland auf jedem Markt regional zu bekommen.

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Einkauf, Lagerung und Verwendung

Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass das Gemüse keine ausgetrockneten Schnittflächen besitzt. Die Stängel sollten fest und frisch sein. In ein feuchtes Geschirrtuch gewickelt lässt sich der Rhabarber im Kühlschrank bis zu einer Woche gut lagern. Ich kaufe das gemüsige Obst immer kiloweise, schäle es und portioniere es in Stücke geschnitten in Gefrierbeutel. Im Tiefkühler wartet dann das ganze Jahr über frischer Rhabarber auf mich und Herr W. muss nie auf seinen geliebten Rhabarberkuchen verzichten.
Zubereitet wird der Rhabarber meist als Kompott, Kuchen, Torte oder auch als Kaltschale. Hervorragend schmeckt er in der Kombination mit Erdbeeren und Himbeeren sowie Milchprodukten jeder Art.

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Nährstoffe

Rhabarber enthält eine Menge Oxalsäure. Daher sind die Blätter giftig und sollten nicht verzehrt werden. In den Stängeln ist der Gehalt an Oxalsäure jedoch deutlich geringer, so dass sie für gesunde Personen völlig unbedenklich sind. Mit Milchprodukten lässt sich der Säuregehalt des Rhabarbers gut auffangen, so dass auch der Verdauungstrakt etwas entlastet wird. Rhabarber gilt nämlich als schwer verdaulich. Menschen mit Nierenleiden, Rheuma oder Gicht sollten – ebenso wie Kinder – das Gemüse mit Vorzicht und in Maßen genießen.

Der Rhabarber ist aufgrund seiner botanischen Herkunft ein extrem figurfreundliches „Obst“. Es enthält gerade einmal 13 kcal pro 100 g und so gut wie keinen Zucker. Die Asiaten setzten ihn übrigens schon vor 3000 Jahren zur Blutreinigung und Entgiftung des Körpers ein.

 

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2 Kommentare zu “Rhabarber-Geschichten

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