Foodfacts: Spinat

Der Frühling ist endlich da und der Sommer kommt näher! Somit nimmt nun so langsam auch der saisonale Obst- und Gemüsekalender wieder Fahrt auf. Wurzelgemüse und Kohl rücken immer mehr in den Hintergrund und andere Gemüsesorten haben wieder Saison. Nun finden wir auf den Wochenmärkten endlich wieder eine reichere Sortenvielfalt an Gemüse und Obst.

Eine der Gemüsesorten, die nun Saison hat, ist Spinat! Ab Frühjahr bis August gibt es nun auch wieder zarten Früh- bis Sommerspinat und nicht mehr nur seinen gröberen Winterartgenossen, den man bis Dezember aus deutschen Anbau erhalten kann. Und zarter Babyspinat ist in der Küche nicht nur vielfältig einsetzbar, sondern auch noch richtig gesund!

Einkauf, Lagerung und Verwendung

Beim Kauf von Spinat solltet ihr darauf achten, dass er richtig schöne knackig-frische Blätter hat. Bei der Bio-Variante geht ihr auf Nummer sicher, denn sie enthält deutlich weniger Düngung und somit weniger Nitrat als aus konventionellem Anbau.
Bei gelbgefärbten Blatträndern oder schlappen, fauligen Blättern solltet ihr den Spinat allerdings lieber liegen lassen. In dem Fall kann man auch getrost gerne mal zu Tiefkühl-Blattspinat greifen, denn dieser ist schockgefrostet und enthält somit noch weitestgehend alle wichtigen Nährstoffe!

Lagern solltet ihr ihn am besten nicht zu lange und dann am besten verpackt in eine Plastiktüte im Gemüsefach. Ihr könnt Spinat auch selbst einfrieren: einmal kurz blanchieren, die Blätter ausdrücken und in einem Gefrierbeutel in den Tiefkühler verfrachten. Übrigens sollte man einmal gekochten Spinat nicht nochmal aufwärmen, denn dann könnte sich das enthaltene Nitrat in ungesundes Nitrit umwandeln.

Verwenden kann man Spinat beispielsweise roh im Salat, wo er eine feine nussige Note abgibt. Auch in der Pfanne mit etwas Olivenöl, Zwiebelwürfeln und Knoblauch geschwenkt, sind die frischen Blätter ein wahrer Genuss und machen sich gut als Begleiter zu Fischgerichten oder Kartoffeln! Wer Pastaliebhaber ist, wird die Variante mit Tomatensoße und Nudeln lieben. Einfach den Spinat gewaschen in der Pfanne mit Zwiebeln und Knoblauch andünsten, gestückelte Tomaten (mit dem Saft) dazugeben und mit Gewürzen abschmecken! Parallel Nudeln kochen, etwas von dem Nudelwasser zur Tomatensoße geben und anschließend mit der gekochten Pasta vermengen. Für die ganz Mutigen: Schonmal einen Spinat-Smoothie probiert? Bei Spinat kommt also jeder auf seine Kosten – egal in welcher Form!

Nährstoffe

Wer kennt den Spruch nicht, dass Spinat doch ganz viel Eisen enthält und deswegen sehr gesund ist?! Spinat ist tatsächlich sehr gesund, die jahrzehntelangen Behauptungen über seinen hohen Eisengehalt haben sich jedoch als Kommafehler herausgestellt! Trotz dieses Versehens kann das Gemüse aber immer noch mit 4 mg Eisen pro 100g punkten, was in etwa viermal so viel ist wie in Salat, Sellerie oder Rotkohl!
Die grünen Blätter versorgen uns zudem mit allen wichtigen Mineralstoffen, vor allem mit Zink, welches seinen Beitrag zur Regulation einiger Stoffwechselmechanismen leistet. Auch an Vitaminen lässt Spinat nicht zu wünschen übrig: reichlich Vitamin C und E sowie Beta-Carotin stecken in dem grünen Gemüse!

Ab Oktober ist es übrigens gut, wenn man einem Gericht mit dem gröberen Winterspinat etwas Milch hinzu gibt. Zu dieser Jahreszeit ist Spinat besonders reich an Oxalsäure, die die Aufnahme von Eisen und Calzium hemmt. Milchprodukte und kochen in reichlich Wasser helfen dagegen!

 

Quellen:

http://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/spinat
http://www.kuechengoetter.de/rezepte/warenkunde/12865/Spinat.html

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Ein Kommentar zu “Foodfacts: Spinat

  1. Super Artikel!
    Freue mich schon auf den nächsten Beitrag.
    Danke und liebe Grüße aus Henstedt – Ulzburg !
    W.B

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